Schreiberin’s Weblog

September 11, 2008

Dieses Mal Dark Fantasy

Gespeichert unter: ausschreibungen — schreiberin @ 6:34
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hier ist eine neue Ausschreibung:

„Reflexionen des Grauens“

Der Albtraum lauert auf der anderen Seite

„Spieglein, Spieglein, an der Wand …“
Spätestens seit dem Tag, an dem uns zum ersten Mal das Märchen von Schneewittchen und seiner bösen Stiefmutter vorgelesen wurde, wissen wir, dass Spiegel

mehr sein können, als wir auf den ersten Blick vermuten würden.

Vom Spiegelbild einer ruhigen Wasseroberfläche bis zur Glasplatte, auf die eine hauchdünne Silberschicht aufgedampft wird, war es ein langer Weg menschlicher Erfindungsgabe. Spiegel sind aus unserem täglichen Leben kaum noch wegzudenken. Sie lassen uns im Glauben, ein getreues Abbild der Welt um uns wiederzugeben …

… aber ist dies auch tatsächlich so? Ist das, was wir in einem Spiegel sehen, wirklich schon alles? Oder versteckt sich jenseits der Glasfläche noch etwas anderes? Ein Grauen, das darauf wartet, auf die Welt losgelassen zu werden …?

Einige Anregungen für eure Geschichten

- Vampire besitzen kein Spiegelbild, und seit „Van Helsing“ kennen wir auch den wahren Grund dafür. Welche Wesen verbergen sich noch auf der anderen Seite?

Was hindert sie daran, in unsere Welt einzufallen? Oder strömen sie bereits, von der Menschheit unentdeckt, in unsere Welt?

- Solange es hell ist, können wir alles deutlich in einem Spiegel sehen. Was aber geschieht, wenn das Licht ausgeht? Bleibt der Spiegel schwarz wie die Nacht oder reflektiert er plötzlich all jene Wesen, die in der Dunkelheit auf den richtigen Moment warten – ungeduldig, unsichtbar, hungrig …

- Tiere haben eine andere visuelle Wahrnehmung, als wir Menschen. Können sie in einem Spiegel etwas erkennen, das wir nicht zu sehen imstande sind?

- Man sagt: “Zerbrichst du einen Spiegel, stehen dir sieben Jahre Pech bevor.”

Warum ist dies so? Welche zerstörerischen Mächte werden durch das Zersplittern

eines Spiegels freigesetzt?

- Manche Menschen weigern sich beharrlich, in ihrer Wohnung Spiegel aufzustellen oder aufzuhängen. Sind sie etwa nur weniger eitel? Ist es ihnen gleichgültig, wie sie aussehen oder was andere über ihr Äußeres denken? Oder verbirgt sich hinter ihrem Verhalten etwas anderes? Haben sie Angst davor, was sie sehen könnten, wenn sie in einen Spiegel blicken?

- Auf Dachböden und in Antiquitätenhandlungen, in Lagerhallen, Garagen und Kellerabteilen stoßen wir bisweilen auf kostbare alte Spiegel, die, bedeckt vom

Staub der Zeit, düstere Geheimnisse verbergen. Sie wurden verhext, verzaubert oder

mit einem Fluch belegt; in manchen von ihnen wurden arme Seelen eingesperrt, die im Laufe der Jahrhunderte wahnsinnig geworden sind. Was wird passieren, wenn einer dieser Spiegel in die falschen Hände gerät?
Genre
Dark Fantasy und Horror
Keine Vampire, Werwölfe oder Zombies! Kein Splatter!

Zeit und Ort der Handlung

- Die Erzählungen spielen in der Gegenwart, d. h. die Basis-Geschichten finden in der Jetztzeit statt, aber es können durchaus auch kleinere Exkurse in die Vergangenheit eingeschoben werden, z. B. kurze Episoden über die Herkunft des Spiegels oder seine Entstehungsgeschichte, Rückblicke oder Hinweise darauf, wie der Spiegel in den Familienbesitz gekommen ist etc.

- Realwelt, d. h. die Basis-Geschichten spielen nicht in erfundenen, phantastischen Welten, dürfen aber gerne in unterschiedlichen Kulturkreisen angesetzt werden. Die Gestaltung der Welt hinter dem Spiegel bleibt jeder Autorin und jedem Autor selbst überlassen, allerdings muss der überwiegende Teil der Haupthandlung in unserer Welt stattfinden. Wir suchen keine „Alice im Wunderland“-Geschichten, sondern spannende, unheimliche Erzählungen, in denen die Menschen dem Grauen auf unserer Seite des Spiegels begegnen.

Der Spiegel

- Bei dem reflektierenden Objekt muss es sich nicht unbedingt um einen Spiegel im herkömmlichen Sinne handeln – es kann dabei durchaus auch glatt poliertes Metall, eine reflektierende Schicht auf einem Edelstein, die Oberfläche eines verfluchten Teichs usw. ins Spiel gebracht werden. Lasst eurer Fantasie freien Lauf!

Zeichenanzahl

24.000 – 30.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
Jede/r AutorIn kann bis zu drei Geschichten einreichen.

Einsendeschluss: 30.11.2008

Hier ist der Link:

warum schon wieder ein neues Genre?
Weil ich sie benutze um zu üben. Man hat Vorgaben an die man sich halten muss, übt also das genaue beschreiben. Es auf den Punkt bringen und am Thema zu bleiben. Durch die Zeichenzahl lernt ich auch das wichtige in die Geschichte zu bringen und nur Dinge zu schreiben, die die Geschichte weiter bringen.

Durch den wechsel des Genres, muss ich recherchieren. Dabei übe ich das filtern und finden von Informationen. Außerdem finde ich auf diese Weise auch raus, was mir mehr liegt.

Am wichtigsten ist aber bei einer Ausschreibung für mich immer, ob ich eine Idee für eine Geschichte habe. Es gibt Ausschreibungen, da fällt mir sofort etwas ein und ich weiß ganz genau, was ich in die Geschichte packen will und bei einigen habe ich zwar eine Idee, weiß aber nicht so recht wie ich sie verpacken soll. Dann braucht es etwas Zeit. Vielleicht schaffe ich es und vielleicht auch nicht. Die Idee geht auf keinen Fall verloren, da ich sie mir immer aufschreibe.
Ich versuche es nicht mit Gewalt etwas auf das Papier bzw. den Bildschirm zu bringen, denn das geht daneben. Der Text braucht bei mir Zeit zum reifen. Zum überarbeiten brauche ich eine Zeit, wo ich nicht an den Text denke und mich mit anderen Dingen beschäftige.

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