Schreiberin’s Weblog

November 15, 2008

Absagen

Gespeichert unter: schreiben — schreiberin @ 2:01
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Es gibt Absagen die lauten: Vielen Dank für Ihre Teilnahme, aber ich muss ihnen leider sagen, dass Sie nicht in unsere Geschichtensammlung aufgenommen werden. Mit solchen Absagen kann man, mal ganz ehrlich, als Autor nichts anfangen. Man fängt an und stellt sich Fragen wie: Thema verfehlt? Nicht spannend genug? Schlecht überarbeitet oder noch zu viel zu tun? Warum wurde meine Geschichte abgelehnt? Nachfragen bringt in den meisten Fällen nichts, denn ich kann verstehen, dass die Organisatoren, bei vielen hundert Einsendungen, nicht die Mühe machen können, jede Geschichte zu kommentieren. Wo sollte das auch hinführen. Schließlich wollen sie ja eine Geschichtensammlung auf den Weg bringen und das macht noch Arbeit genug.

Dann gibt es Absagen, die eigentlich keine sind, weil man nur auf eine Webseite schauen muss und dort eine Liste mit den erfolgreichen Autoren einsehen kann. Die hilft einen aber genaus so wenig weiter.

Dann hat man vielleicht mal das Glück, ich hatte das schon ein paar Mal, das man eine Absage bekommt, bei der man die Augen für seine Schwächen geöffnet bekommt. Sie versuchen einen Nahe zu bringen woran die Geschichte Krankt und warum sie nicht genommen wurde. Mal sind die Protagonisten nicht tief genug gezeichnet oder man hat nicht genau das getroffen, was die Macher sich vorgestellt hatten. Obwohl sie die Arbeit an sich gut fanden. Gerade die Geschichten, die man in seiner Anfangszeit geschreiben hat, haben oft Kinderkrankheiten, die sich genau mit solchen Absagen heilen lassen. Vorausgesetzt man nimmt die Kritik auch an. Denn auch ich habe festgestellt, dass ich mit jeder Geschichte wachse, manchmal mehr und manchmal etwas weniger.

Leider habe ich es bei der Spiegel des Grauens Ausschreibung nicht ins Buch geschaft. Aber die Absage, die ich erhalten habe, hat mich in keinster Weise entmutigt es nicht weiter zu versuchen. Es war auch das erste mal, dass ich mich an etwas gruseliges gewagt habe.

Juli 16, 2008

Nicht zufrieden

Gespeichert unter: schreiben — schreiberin @ 6:04
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Ich habe ja den Plot für den Kurzroman schon fertig. Aber irgendwie finde ich fehlt da noch etwas in der Geschichte. Ich kann noch nicht einmal sagen was. Es ist nur so ein Gefühl, aber so richtig zufrieden bin ich nicht.

Vielleicht sollte ich noch eine Wendung am Schluss mit einbauen oder die erste Spur als falsche Fährte lassen und mir einen anderen bösen suchen. Darüber muss ich noch nachdenken, aber ich denke ich fange mit der Geschichte an und schreibe sie erst einmal, dann kann ich ja sehen, wohin mich meine Figuren führen.

Auf jeden Fall, werde ich sie nicht mit Gewallt im Plot halten. Es kann ja sein, dass etwas spannendes auf dem Weg zum Ende passiert und wenn ich meinen Figuren keinen Freiraum lasse, verpasse ich es womöglich.

Wenn nichts passiert ist, kann ich ja immer zu meinem roten Faden zurück. Wenn es nicht sofort passt, kann ich es später immer noch bearbeiten das es passt oder es einfach aufheben. Vielleicht ist es ja das, was in einer anderen Geschichte fehlt um sie rund zu machen.

Juni 28, 2008

Geschichte fertig und weg

Gespeichert unter: schreiben — schreiberin @ 3:39
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Oh man. Da dachte ich, ich hätte sie gründlich überarbeitet und meine Freundin, Gott sei Dank, hat noch so einiges gefunden. Erst war es mir ja peinlich ihr die Geschichte so geschickt zu haben, aber für mich war sie rund. Leider fehlten den Protagonisten und Antagonisten etwas tiefe.

Meinem Kommissar habe ich Angst vor dem Tier gemacht und mein Täter hat einen unkontrollierten Wutausbruch bekommen, bevor er versucht das Tier umzubringen. Dadurch ist auch alles nachvollziehbarer. Ich hatte ganz vergessen, dass der Leser ja nur, das hat, was auf dem Papier steht. Während ich ja meine Protagonisten mit all ihren stärken und schwächen im Kopf habe. Bei der nächsten Geschichte muss ich daran denken meine Figuren in 3D zu beschreiben.

Juni 23, 2008

Geschichte ist geschrieben

Gespeichert unter: schreiben — schreiberin @ 7:01
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So nun ist die Geschichte fertig und ich habe sie an eine befreundete Autorin zum lesen geschickt. Natürlich habe ich in der ersten Version am Thema vorbei geschrieben. Das Tier war zwar in der Geschichte, aber es hat nicht geholfen den Täter zu fangen. Gott sei Dank habe ich es noch gemerkt. Außerdem habe ich versucht meinem Täter zwei Verhaltensweisen zu geben, eine kurz nach der Tat und eine andere Seite von ihm, wenn er die Tat gesteht. Ich hoffe, ich konnte es nachvollziehbar in die Geschichte einarbeiten. Jetzt stehe ich nur noch vor meiner Betriebsblindheit.

Sicher habe ich eine Menge Dinge übersehen, die man anders machen könnte. Aber ich habe es mehrmals durchgearbeitet und niemand hat eine Szene verlassen und dann noch etwas gesagt.

Auch das Verhalten des Tiers habe ich im Internet recherchiert. Es gibt dort viele Foren für verschiedene Tiere. Dort werden alle Probleme und Verhaltensweisen diskutiert.

Auch auf doppelte Worte habe ich geachtet. Nicht das in drei Sätzen vier mal das selbe Wort vorkommt.

Zu viele Adjektive und Adverben habe ich auch nicht gefunden und waren doch mehrere hinter einander habe ich sie einfach gestrichen oder Substantiviert.

Ganz ehrlich, die Überarbeitung hat länger gedauert, als die Geschichte zu schreiben.

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